Es handelt sich um Markierungen im anonymen Raum, um Wortmeldungen von Menschen, die von der Panik erfasst werden, dass sie keine Subjekte mehr sind – lediglich Adnoten am Rand eines übermächtigen, sich durch ihre Köpfe uferlos fortsetzenden Textes. — Thomas Assheuer in Tod des Autors. In DIE ZEIT, 03.Mai 2012
Im Feuilleton der ZEIT vom 03. Mai 2012 versucht Thomas Assheuer die Verknüpfung von Theorie und aktueller politischer Praxis. Genauer, er geht gemeinsam mit Foucault, Barthes und Co. im Hinblick auf die durch die Piratenpartei maßgeblich angestoßene Debatte um das Urheberrecht der Frage nach, ob die moderne Gesellschaft, bzw. die digitale Welt, das Subjekt verschluckt. ...
In der aktuellen ZEIT fragt Thomas Assheuer wie es dazu kommen konnte, dass Karl Theodor zu Guttenberg derart die Lager spaltet. Dass der verlorenen Sohn nun zur Gefahr wird, eine Bedrohung, in der der SPIEGEL den Ungeist der deutschen Politik (das komplette Schriftstück kann man hier lesen) sieht. Er mutmaßt: Wer Guttenberg heute einen gefährlichen ...