As advertisers make the move to more fulfilling experiences, they will start investing into sites that will fulfill the need for richer content. Combine that with with the fascination of the ‘behind the scenes’ street style, and viola! You are left with a site that provides solid photography, street style (or style of “the people,” non-editorial), ...
Ich habe eine gelegentlich seltsam anmutende Faszination für absurde Spektakel. Meine Freude darüber ist mitunter so groß, dass ich übersehe, dass es anderen nicht ebenso geht. Bis ich plötzlich in Erklärungsnot gerade, unverständige Blicke auf mich gerichtet ab und an gar verächtlich schauend. Es fällt mir auch immer schwer zu begreifen, dass sich kaum jemand ...
Gert Pauly und ich nahmen ihren Berlinbesuch zum Anlass den Poststrukturalistenlook zu etablieren. Die Bezeichnung stammt von einem treuen Instragram-Follower, der auch interessiert unsere Tat, die wir eben dort ausführlich mit Hintergrundberichten dokumentierten, verfolgte. Die Idee kam mir zum Berliner Gallery Weekend, als ich hinter einer Besucherin herradelte, die in pinken Lettern Michel Foucault auf ...
In der diesjährigen Sommerausgabe des H&M Magazins wird Maya Villiger (TurnedOut.tv) wie folgt zitiert: “Ich glaube es gibt einen Wunsch nach mehr Ehrlichkeit, die mit der Vielzahl an Blogs und Street-Fotografen etwas verloren ging. Am schönsten ist das Fotografieren und Betrachten von Streetstyle-Fotos doch, wenn nichts gestellt oder inszeniert wird, sondern alles einfach so ist, ...
Am 21. und 22. Juni findet an der Karlsruher Akademie der Bildenen Künste eine Tagung zu Ehren des 70. Geburtstags von Prof. em. Dr. Klaus Theweleit statt. Es wird um technische und okkulte Medien gehen: In seinem umfangreichen Werk betrachtet Klaus Theweleit kulturelle Erzählungen und ihre Bausteine unter dem Blickwinkel einer Genealogie der Medien. Dabei ...
Im Feuilleton der ZEIT vom 03. Mai 2012 versucht Thomas Assheuer die Verknüpfung von Theorie und aktueller politischer Praxis. Genauer, er geht gemeinsam mit Foucault, Barthes und Co. im Hinblick auf die durch die Piratenpartei maßgeblich angestoßene Debatte um das Urheberrecht der Frage nach, ob die moderne Gesellschaft, bzw. die digitale Welt, das Subjekt verschluckt. ...
Am 05. Juli 2000 sagte der Computerwissenschaftler Ray Kurzweil in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Der Bildschirm kann das gesamte Blickfeld einnehmen, während das Computersystem registriert, was Augen und Kopf tun. Damit treten wir in eine visuelle Virtual Reality. In zehn Jahren wird das World Wide Web so aussehen. Eine Website zu besuchen ...
Es ist nun nicht anders zu sagen. Lacan entzieht sich jeder Transparenz. Wie auch ist etwas transparent zu machen, das sich unserem Verständnis per se entzieht. So schreibt Han: Der Mensch ist nicht einmal sich selbst transparent. Freud zufolge verneint das Ich gerade das, was das Unbewusste schrankenlos bejaht und begehrt. So scheint es nur ...
Byung-Chul Han schreibt in Transparenzgesellschaft Die Nudität des Wortes nimmt ihm jeden Reiz. Sie verflacht es. Die Hermetik des Geheimnisses ist keine Diabolik, die es auf jeden Fall zugunsten der Transparenz abzuschaffen gälte. Sie ist eine Symbolik, ja eine besondere Kulturtechnik, die eine Tiefe, wenn auch als Schein, erzeugt. Damit bezieht er sich auf die ...
Nach Slavoy Zizek gibt der berühmte Truismus Jenny Holzers die fundamentale Zweideutigkeit der hysterischen Postition wieder. Er bietet zwei in gewisser Weise aufeinander aufbauende Interpretationen an. Entweder kann er als ironischer Verweis auf die männliche chauvinistische Standardweisheit verstanden werden, dass eine Frau, die sich selbst überlassen bleibt, sich in selbstzerstörerischer Wut verfängt – und durch ...
Die Rede ist so oft von ihm, letztlich. Bei den Vorbereitungen zu meinem Seminar an der AMD fand ich eine ältere arte Dokumentation. In sechs Teilen auf youtube, sehr angenehm, um sich mit seinem Denken vertraut zu machen.
ich bin ein Wilder, ein Kind – oder ein Verrückter; ich lasse alles Wissen, alle Kultur hinter mir, ich verzichte darauf, einen anderen Blick zu beerben. — Roland Barthes. Die helle Kammer. S. 60 Mit Jacques Lacan gedacht ist dies ein hehrer Wunsch, der nie Erfüllung finden wird. Mit der Subjektspaltung, die gewöhnlich im Spiegelstadium ...