Es ist etwas ruhig um den modekoerper geworden, jedenfalls was meine Schreibtätigkeit hier betrifft. Es finden gerade große Umwälzungen in meinem Leben statt, die in erster Linie meine berufliche Weiterentwicklung betreffen. Was genau passiert, werde ich hier bekannt geben, sobald alles in trockenen Tüchern ist. Sicher ist, dass es sehr aufregend sein wird. Wer in ...
Im Feuilleton der ZEIT vom 03. Mai 2012 versucht Thomas Assheuer die Verknüpfung von Theorie und aktueller politischer Praxis. Genauer, er geht gemeinsam mit Foucault, Barthes und Co. im Hinblick auf die durch die Piratenpartei maßgeblich angestoßene Debatte um das Urheberrecht der Frage nach, ob die moderne Gesellschaft, bzw. die digitale Welt, das Subjekt verschluckt. ...
In gewisser Weise hat sich Peter Sloterdijk zu dem geäußert, was ich über seine und Rüdiger Safranskis Absetzung beim Philosophischen Quartett äußerte. Selbstverständlich nicht direkt, aber irgendwie schon. Heute wird er in der ZEIT wie folgt zitiert: Precht ist vom Handwerk her Journalist und als solcher Popularisator von Beruf. Ob er wirklich, wie das ZDF annimmt, ...
Am 27.04.2012: Gestern, in den komplett überfüllten KW stehend auf das nachgebaute Occupy-Camp hinunterschauend, dachte ich an Zizek und das, was er Moritz von Uslar vor einiger Zeit in der ZEIT sagte: Je weniger man von diesem Ort sieht, desto besser versteht man ihn. Der Sinn der Occupy-Bewegung liegt nicht darin, dass wir daran teilnehmen, ...
Cicero sagt, das Philosophieren sei nichts anderes, als eine Vorbereitung zum Tode. Dieses kommt daher, weil das Studieren und die tiefsinnigen Betrachtungen unsere Seele einigermaßen außer uns ziehen, und derselben, ohne dass der Körper daran Teil hat, etwas zu tun verschaffen; welches gleichsam eine Anweisung zu dem Tode ist, und eine gewisse Ähnlichkeit mit demselben ...
Nach Slavoy Zizek gibt der berühmte Truismus Jenny Holzers die fundamentale Zweideutigkeit der hysterischen Postition wieder. Er bietet zwei in gewisser Weise aufeinander aufbauende Interpretationen an. Entweder kann er als ironischer Verweis auf die männliche chauvinistische Standardweisheit verstanden werden, dass eine Frau, die sich selbst überlassen bleibt, sich in selbstzerstörerischer Wut verfängt – und durch ...
Doch vielleicht liegt es daran, dass der Künstler dem Kern der Dinge am nächsten ist, der einzigen unumstößlichen Wahrheit, dass alles ein Ende hat und dass wir alle sterben werden. Die Erkenntnis und die Akzeptanz dessen ist möglicherweise das höchste Glück, schrieb ich vor zwei Wochen. So hieß es nun so ähnlich heute auf arte…
Bild: Julia Stelzner Zwei Artikel von Marni in der Tasche, die neue Gentlewoman auf dem Sofa, eine Postkarte im Briefkasten, ein ernüchternder Test, ein noch ernüchternder, aber kaum überraschender Artikel. Blumen, die ihre Blütenblätter fallen lassen, ein Multimedia Vortrag zum Thema Feminstische Medien im Wandel. Herzlich Willkommen, Weltfrauentag!
Der meiner Meinung nach bewegendste Teil des gerade bei Jivamukti gezeigten Projekts von One Giant Leap. Vielen Dank für einen sehr intensiven selbstreflexiven Sonntag.
source unknown Wir kranken an einer Hybris der Gegenwart: Mit unserer irrigen Idee vom permanenten Fortschritt glauben wir, wir bewegen und immer voran und würden besser und klüger. — Siri Hustvedt. In: Die zitternde Frau: Eine Geschichte meiner Nerven, S. 80f. Die Grenzen des Wachstums Liest man die Titelgeschichte der heutigen FAS, dann weiß man ...
und plötzlich ist es gegenwart. Im Vergleich zu 2010 war 2011 schon irgendwie besser. Ich sitze zwar wieder auf dem Sofa, den Laptop auf dem Schoß, die Chinaböller schallen auch hinüber, allerdings nicht aus dem Wedding, denn ich bin nicht in Berlin, sondern im Ort meiner Geburt, den ich nicht gerne Heimat nennen, weil es ...
vorher Hari mag keine Nadelbäume, dennoch werden wir mit Mirna zusammen Weihnachten feiern und mit seinen lesbischen Nachbarinnen, die ihre Eltern eingeladen haben. Das Feiern mit den Freunden kann gelegentlich ebenso schwierig zu organisieren sein, wie mit der Familie, besonders wenn die Freunde wie die Familie sind. Emil hat sich aus dem Staub gemacht, Julia ...