Während ich an meinem Documenta Text sitze möchte ich meinen Lesern nicht das Fragmentary Inventory von Stefan Sulzer vorenthalten, auf das mich ein aufmerksamer Leser hinwies. Natürlich waren Gert und ich nicht die ersten, die auf die Idee kamen Namen von Theoretikern auf Kleidungsstücke zu bringen. Dennoch scheint es einen gewissen Bedarf zu geben, sich ...
Boris Groys eignet sich einmal mehr dieser Tage dazu, Erklärungen für Dinge zu finden. Erst kürzlich las ich in Über das Neue und fand in einem Begleitbuch etwas, das meine Einschätzung der Berlin Biennale ziemlich genau auf den Punkt bringt. Konrad Paul Liessmann fasst in Philosophie der modernen Kunst Groys’ Kapitel “Kulturelle Wertgrenzen und gesellschaftliche ...
Gefrustete Berlin Biennale Besucher sammelten sich heute im Haus der Kulturen der Welt um die vorletzte Gelegenheit die Animismus Ausstellung zu sehen zu nutzen. Morgen ist dann die letzte Chance einer der tiefgründigsten, best recherchiertesten und spannendsten Ausstellungen, die ich seit langem gesehen habe, zu besuchen. Worum geht es bei dem Langzeitprojekt, das sich als ...
Am 27.04.2012: Gestern, in den komplett überfüllten KW stehend auf das nachgebaute Occupy-Camp hinunterschauend, dachte ich an Zizek und das, was er Moritz von Uslar vor einiger Zeit in der ZEIT sagte: Je weniger man von diesem Ort sieht, desto besser versteht man ihn. Der Sinn der Occupy-Bewegung liegt nicht darin, dass wir daran teilnehmen, ...
All-Over Magazin.
Die Menschen verbringen viel Zeit im immateriellen Netz. So entsteht das Bedürfnis, den Körper zu verankern und seine Verletzlichkeit zu begreifen. Ein Objekt definiert sich auch durch die Tatsache, dass es zerstört werden kann. (…) Mich interessieren Dinge auch im Kontext des Digitalen, wenn Sie an die zunehmende Magersucht denken. Sie hat etwas mit dem ...
…handelt vom Körper und schlägt vor, ihn als Schnittstelle zwischen Privatheit und Öffentlichkeit zu verstehen, oder als mit der Fähigkeit ausgestattet, zwei unterschiedliche Gestalten anzunehmen. “Der Körper nimmt ganz deutlich eine Position ‘zwischen’ mir und der Welt ein”, deklamieren die zwei Stimmen. “Er ist auf der einen Seite der Kern und das Zentrum meiner Welt ...
Lieblingsteil der Woche. Wenn Mode im Kunstkontext verwurschtelt wird. Valie Export, 1976
more. Noch bis April u.a. im Haus der Kunst.
via Goethe und Co. hätten es nicht besser gekonnt. Möglicherweise Abiturstoff des Jahres 2050 – am Tag wenn wir unseren Enkelkindern erzählen, wie es damals so war. Komplett kann man das Werk online hier lesen. Mehr Informationen hier.
Wear me out.