Was Menschen schön finden, davon kann sich jeder im Internet überzeugen, das zeigt die Welt der Pornographie. Dort dominieren nicht die Models, dort herrscht eine unendliche Vielfalt der Vorlieben. Pornos mit Fetten, mit Dürren, mit Behaarten, mit Jungen, mit Alten. Schlabberige Brüste, Vollbärte, kleine Penisse – für jede körperliche Eigenschaft, die ein Mensch haben kann, ...
ich bin ein Wilder, ein Kind – oder ein Verrückter; ich lasse alles Wissen, alle Kultur hinter mir, ich verzichte darauf, einen anderen Blick zu beerben. — Roland Barthes. Die helle Kammer. S. 60 Mit Jacques Lacan gedacht ist dies ein hehrer Wunsch, der nie Erfüllung finden wird. Mit der Subjektspaltung, die gewöhnlich im Spiegelstadium ...
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All-Over Magazin.
Die Menschen verbringen viel Zeit im immateriellen Netz. So entsteht das Bedürfnis, den Körper zu verankern und seine Verletzlichkeit zu begreifen. Ein Objekt definiert sich auch durch die Tatsache, dass es zerstört werden kann. (…) Mich interessieren Dinge auch im Kontext des Digitalen, wenn Sie an die zunehmende Magersucht denken. Sie hat etwas mit dem ...
…handelt vom Körper und schlägt vor, ihn als Schnittstelle zwischen Privatheit und Öffentlichkeit zu verstehen, oder als mit der Fähigkeit ausgestattet, zwei unterschiedliche Gestalten anzunehmen. “Der Körper nimmt ganz deutlich eine Position ‘zwischen’ mir und der Welt ein”, deklamieren die zwei Stimmen. “Er ist auf der einen Seite der Kern und das Zentrum meiner Welt ...
Lieblingsteil der Woche. Wenn Mode im Kunstkontext verwurschtelt wird. Valie Export, 1976
ohne kommentar.
source unknown. “Die Geschichte des letzten Jahrhunderts ist eine Geschichte geschundener, zerbrochener Körper. Nichts blieb ganz, nichts blieb uns erhalten. Was die Diktaturen übrigliessen, haben sexuelle Revolution und Pornographie und Fleischwirtschaft und Medizin zerstört. Der Körper des anderen ist nicht mehr intakt, selbst wenn wir ihn taufrisch, zum ersten Mal, sehen. Wir können ihn nicht ...
henna by osma for white wash “Zu sehen sind fast nur Frauen, für die die Gesetze des Materiellen nicht zu gelten scheinen: Sie sind nicht ‘materia’ und ‘mater’, nicht über Fruchtbarkeit oder Fleisch definiert, sondern bestehen aus makellos-neuen Oberflächen. Sie wirken technoid und perfektionieren damit ein Ideal, das so alt sein mag wie die Existenz ...
Flavio Lucchini Es ist alltägliches Denken geworden, sich von verhüllten Frauen in irgendeiner Weise bedroht zu fühlen, bzw. von der dahinter vermuteten patriarchalen Macht, die die Frau zwingt ihre Reize zu verbergen, sie – so meint man gern – objektiviert und in ihrem Frausein beschränkt. Die Vorwürfe, die Burqa, Niqab und Co. entgegengebracht werden, sollen ...
Terry Richardson Im Grunde ist die Skinny Jeans nichts anderes als das Abbild westlicher Gesellschaft. Die Antwort auf die Frage, warum sie nicht aus der Mode kommen mag, ist eng gekoppelt an die, warum sich keine an natürlicheren Formen orientierte Körperideale durchsetzen wollen. Seit jeher hat es zu bestimmten Zeiten Vorstellungen davon gegeben, wie eine ...