Das ist Jürgen Teller, wie er vergangenen Donnerstag im Do you Read me Reading Room in der Potsdamer Straße anzutreffen war. Der viel zu kleine Ort konnte die heranströmenden Massen nicht fassen. Herr Teller diskutierte drinnen mit Christoph Amend vom ZEIT Magazin sein jüngst im Steidl Verlag erschienenes Buch, welches die Fotokolumne umfasst, die er ...
In gewisser Weise hat sich Peter Sloterdijk zu dem geäußert, was ich über seine und Rüdiger Safranskis Absetzung beim Philosophischen Quartett äußerte. Selbstverständlich nicht direkt, aber irgendwie schon. Heute wird er in der ZEIT wie folgt zitiert: Precht ist vom Handwerk her Journalist und als solcher Popularisator von Beruf. Ob er wirklich, wie das ZDF annimmt, ...
Am 05. Juli 2000 sagte der Computerwissenschaftler Ray Kurzweil in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Der Bildschirm kann das gesamte Blickfeld einnehmen, während das Computersystem registriert, was Augen und Kopf tun. Damit treten wir in eine visuelle Virtual Reality. In zehn Jahren wird das World Wide Web so aussehen. Eine Website zu besuchen ...
Ich liebe Anna Dello Russo. Ich denke, sie ist komplett wahnsinnig und genau, deshalb habe ich sie so gerne, vor allem weil ich bei ihr immer den Eindruck habe, dass sie weiß, dass sie komplett wahnsinnig ist und dass es ihr egal ist. Sie ist es einfach. Sie ist das kleine Mädchen der Modewelt. Die ...
Was ist daran verwerflich, an seinem Körper zu arbeiten? Genau dazu soll meine Mode animieren. Ich benutze sie als Disziplinierungsmittel. Sehen Sie, früher hatte ich ein paar Kilos zu viel auf den Hüften. Dann kam plötzlich Hedi Slimane mit seiner superschmalen Silhouette für Dior Homme. Um darin gut auszusehen, musste man richtig dünn sein. Und ...
via Ich hatte es fast vergessen. Am 08. Februar dieses Jahres lief auf Deutschlandradio Kultur eine Sendung zum Thema, zu der ich zuvor dem zuständigen Redakteur ein einstündiges Interview gegeben habe. Leider ist bis heute die Sendung bis auf das Skript der Sendung nicht online. Dieses kann man sich aber hier herunterladen und dann Aussagen ...
Das Interview entstand letzte Woche im Rahmen der Tagung Gender-Matters organisiert von der Friedrich Ebert Stiftung. Weitere Informationen hier. Weiterhin besonders spannend: „Wer nicht sichtbar ist, existiert nicht.“ – Workshop zu (Selbst-)Inszenierungen im Netz. Dazu heißt es einleitend: Das Netz hätte eine neue Spielwiese für Frauen sein können. Ein Ort, an dem die Machtverhältnisse der ...
Quelle Wenn Barbara Vinken einen Vorlesungssaal betritt, um über Walter Benjamin, Gustave Flaubert oder die „deutsche Mutter“ zu sprechen, dann sieht sie meist aus, als sei sie gerade unterwegs zu einer Vernissage oder einem Galadinner. Ich weiß, ich weiß. Nicht gerade eine Art, die ich gerne habe, ein Interview mit einer klugen Frau einzuleiten. Aber ...
All-Over Magazin.
Die Menschen verbringen viel Zeit im immateriellen Netz. So entsteht das Bedürfnis, den Körper zu verankern und seine Verletzlichkeit zu begreifen. Ein Objekt definiert sich auch durch die Tatsache, dass es zerstört werden kann. (…) Mich interessieren Dinge auch im Kontext des Digitalen, wenn Sie an die zunehmende Magersucht denken. Sie hat etwas mit dem ...
credit: arte Mit unserer Kleidung signalisierung wir wortlos, wer wir sind – oder sein wollen. Mode ist immer Ausdruck ihrer Zeit. Nur wenn sie unsere Bedürfnisse, unsere Sehnsüchte und Visionen trifft, verfallen wir ihr. — arte Magazin. 3.2012 So einfach ist es dann aber doch nicht. Denn sind es immer wir selbst, die unsere Bedürfnisse, ...