Wie könnte ein feministisches Modeblog aussehen? Was zunächst als Widerspruch in sich daherkommt – bemessen an der Geschichte der Mode – kann durchaus möglich sein. So würde ich das amerikanische Modeblog Manrepeller dieser Kategorie zuordnen. Es wird betrieben von Leandra Medine, die eine Leidenschaft für Mode hat, von der sie weiß, dass diese von vielen heterosexuellen ...
Mirna musste ich versprechen sobald ich mit MadMen fertig bin (nunja, ich habe es bis zur aktuell in den USA ausgestrahlten Folge der fünften Staffel geschafft) sofort mit Girls zu beginnen. Leider gibt es bislang nur eine Hand voll Folgen à 30 Minuten die schnell gesehen sind. Vanessa schrieb schon darüber und dass es ihr gefalllen ...
Der heute in der FAS erschienene Artikel mit dem Titel Lauter verlorene Männer erhitzte bereits früh am Morgen die Gemüter. Statusmeldungen unterschiedlichster Coleur poppten überall bei Facebook auf und auch die Frage, wie wohl Kristina Schröder auf den Artikel reagieren wird. Interessant auch die Stimmen, die zaghaft nach der Wurzel des Übels fragten. Männer vor ...
Ich liebe Anna Dello Russo. Ich denke, sie ist komplett wahnsinnig und genau, deshalb habe ich sie so gerne, vor allem weil ich bei ihr immer den Eindruck habe, dass sie weiß, dass sie komplett wahnsinnig ist und dass es ihr egal ist. Sie ist es einfach. Sie ist das kleine Mädchen der Modewelt. Die ...
Was ist daran verwerflich, an seinem Körper zu arbeiten? Genau dazu soll meine Mode animieren. Ich benutze sie als Disziplinierungsmittel. Sehen Sie, früher hatte ich ein paar Kilos zu viel auf den Hüften. Dann kam plötzlich Hedi Slimane mit seiner superschmalen Silhouette für Dior Homme. Um darin gut auszusehen, musste man richtig dünn sein. Und ...
Nach Slavoy Zizek gibt der berühmte Truismus Jenny Holzers die fundamentale Zweideutigkeit der hysterischen Postition wieder. Er bietet zwei in gewisser Weise aufeinander aufbauende Interpretationen an. Entweder kann er als ironischer Verweis auf die männliche chauvinistische Standardweisheit verstanden werden, dass eine Frau, die sich selbst überlassen bleibt, sich in selbstzerstörerischer Wut verfängt – und durch ...
Das Interview entstand letzte Woche im Rahmen der Tagung Gender-Matters organisiert von der Friedrich Ebert Stiftung. Weitere Informationen hier. Weiterhin besonders spannend: „Wer nicht sichtbar ist, existiert nicht.“ – Workshop zu (Selbst-)Inszenierungen im Netz. Dazu heißt es einleitend: Das Netz hätte eine neue Spielwiese für Frauen sein können. Ein Ort, an dem die Machtverhältnisse der ...
Quelle Wenn Barbara Vinken einen Vorlesungssaal betritt, um über Walter Benjamin, Gustave Flaubert oder die „deutsche Mutter“ zu sprechen, dann sieht sie meist aus, als sei sie gerade unterwegs zu einer Vernissage oder einem Galadinner. Ich weiß, ich weiß. Nicht gerade eine Art, die ich gerne habe, ein Interview mit einer klugen Frau einzuleiten. Aber ...
morgen dann in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Das vollständige Programm hier.
credit. Eben jene spielt in meiner Dissertation eine zentrale Rolle, die Pose (wenn auch im Selbstporträt). Sehr passend erscheint vor diesem Hintergrund die fotografische Arbeit von Rion Sabean, gefunden im Magazin der SZ. Frauen machen die merkwürdigsten Verrenkungen, um Männern zu gefallen. Der Witz ist: Sobald Männer dasselbe versuchen, kann von »sexy« keine Rede mehr ...