Bloglove: Man Repeller – Stop to be so fucking serious about yourself!

Wie könnte ein feministisches Modeblog aussehen? Was zunächst als Widerspruch in sich daherkommt – bemessen an der Geschichte der Mode – kann durchaus möglich sein. So würde ich das amerikanische Modeblog Manrepeller dieser Kategorie zuordnen. Es wird betrieben von Leandra Medine, die eine Leidenschaft für Mode hat, von der sie weiß, dass diese von vielen heterosexuellen Männern nicht geteilt wird. So ist ein Manrepeller jemand, der “outfitting oneself in a sartorially offensive way that will result in repelling members of the opposite sex. This includes but is not limited to harem pants, boyfriend jeans, overalls (see: human repelling), shoulder pads, full length jumpsuits, jewelry that resembles violent weaponry and clogs.
Dabei geht es ihr wohl weniger darum, sich bewusst “unsexy” zu kleiden, sondern ihrer persönlich empfundenen “Sexiness” Ausdruck zu verleihen. Es macht Spaß Leandra beim Spaßhaben zuzusehen. Man spürt ihre Obessesion, zugleich aber auch die Leichtigkeit, mit der sie dieser nachgeht. Das Mädel ist irgendwie ganz wahnsinnig unanstrengend und jemand der für mich absolutes Girl Crush Potential (s.u.) hat. Ja, ich bin ein bisschen verknallt in sie und die Posen und Grimassen, mit denen sie herkömmliche Modeblognormen aufzubrechen versteht.

Also hier jetzt die Girls Crush Erläuterung von Jenna Marbles. 



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