Mode: #poststrukturalistenlook


Gert Pauly und ich nahmen ihren Berlinbesuch zum Anlass den Poststrukturalistenlook zu etablieren. Die Bezeichnung stammt von einem treuen Instragram-Follower, der auch interessiert unsere Tat, die wir eben dort ausführlich mit Hintergrundberichten dokumentierten, verfolgte. Die Idee kam mir zum Berliner Gallery Weekend, als ich hinter einer Besucherin herradelte, die in pinken Lettern Michel Foucault auf ihrer Armeejacke stehen hatte. Nach einigen Überlegungen und Schablonentests entschieden wir beide uns dann für den Schriftzug Foucault, nachdem Lacan und Bourdieu ausgeschieden waren. Nicht allein das schönere Schriftbild, sondern auch die sich hinter dem Namen verbergende Theorie gab den Ausschlag. So trafen Gert und ich uns an einem schönen Dienstag, kauften weiße opake Textilfarbe und bemalten eigenhändig die zuvor erworbenen Fliegerjacken. Ihre stammt, sehr passend, aus Paris meine aus Berlin. Die Brücke scheint geschlagen. Morgen reist Gert wieder in die französische Hauptstadt, ich werde vorläufig in Berlin bleiben. Sie mit ihrem Foucault auf dem Rücken, ich mit meinem. Wir planen demnächst DIY-Workshops anzubieten. Ich werde auf der documenta kommendes Wochenende die Visitenkarten Interessierter einsammeln. Guattari und Deleuze sollen ja dauernd so Jacken getragen haben. Jetzt nicht auf dem Foto unten, aber das erinnerte mich etwas an Gert und mich.



3 Kommentare

  1. Fragender wrote:

    Das ist Satire, oder?