ich bin ein Wilder, ein Kind – oder ein Verrückter; ich lasse alles Wissen, alle Kultur hinter mir, ich verzichte darauf, einen anderen Blick zu beerben. — Roland Barthes. Die helle Kammer. S. 60 Mit Jacques Lacan gedacht ist dies ein hehrer Wunsch, der nie Erfüllung finden wird. Mit der Subjektspaltung, die gewöhnlich im Spiegelstadium ...
Den kompletten Film gibt es übrigens in 8 Teilen auf YouTube zu sehen. Der Soundtrack ist toll.
Philosophie ist in. Philosophieren heißt auch – so hörte ich mal – Sterben lernen, was wiederum die Voraussetzung zum Leben können ist. Der Zombie, so erklären Georg Seeßlen und Markus Metz sehr ausführlich, versagt sich dem Tod. Als Untoter wählt er den Zwischenraum, glaubt sich dadurch in Sicherheit. Dass er damit auch der Fähigkeit zu ...
via Ich hatte es fast vergessen. Am 08. Februar dieses Jahres lief auf Deutschlandradio Kultur eine Sendung zum Thema, zu der ich zuvor dem zuständigen Redakteur ein einstündiges Interview gegeben habe. Leider ist bis heute die Sendung bis auf das Skript der Sendung nicht online. Dieses kann man sich aber hier herunterladen und dann Aussagen ...
Das Subjekt … muss mir zuvor lästig geworden sein. Untot will ich nicht nur werden, um nicht tot zu werden (zu “verschwinden”), sondern auch, weil ich am Leben gescheitert bin. Der Untote versagt sich dem Sterben, macht sich damit das Leben aber unmöglich. Untot werden könnte man auf den ersten Blick argwöhnen, ist zunächst eine ...
Das Interview entstand letzte Woche im Rahmen der Tagung Gender-Matters organisiert von der Friedrich Ebert Stiftung. Weitere Informationen hier. Weiterhin besonders spannend: „Wer nicht sichtbar ist, existiert nicht.“ – Workshop zu (Selbst-)Inszenierungen im Netz. Dazu heißt es einleitend: Das Netz hätte eine neue Spielwiese für Frauen sein können. Ein Ort, an dem die Machtverhältnisse der ...
so schrieb missboulette heute: Modekoerper – für mich das einzig wirklich relevante deutsche Modeblog, weil Mahret Kupka Mode stets im gesellschaftlichen Kontext versteht, so wie Mode eigentlich schon immer war und noch immer ist – ein Spiegelbild, das interpretiert werden will/muss/kann. Und wenn wir schon bei Mode sind: Alex Fury bietet nicht nur die schnellsten, ...
Quelle Wenn Barbara Vinken einen Vorlesungssaal betritt, um über Walter Benjamin, Gustave Flaubert oder die „deutsche Mutter“ zu sprechen, dann sieht sie meist aus, als sei sie gerade unterwegs zu einer Vernissage oder einem Galadinner. Ich weiß, ich weiß. Nicht gerade eine Art, die ich gerne habe, ein Interview mit einer klugen Frau einzuleiten. Aber ...
Doch vielleicht liegt es daran, dass der Künstler dem Kern der Dinge am nächsten ist, der einzigen unumstößlichen Wahrheit, dass alles ein Ende hat und dass wir alle sterben werden. Die Erkenntnis und die Akzeptanz dessen ist möglicherweise das höchste Glück, schrieb ich vor zwei Wochen. So hieß es nun so ähnlich heute auf arte…
Geistes- und Sozialwissenschaftler halten Blogs in der Regel für unübersichtlich, geben an, keine Zeit dafür zu haben und bevorzugen die Kommunikation auf Tagungen, über Telefonate oder Mails – unabhängig vom Alter. (Quelle) Es ist schade und wieder hinkt Deutschland ein wenig hinterher. So durfte ich auch heute wieder bei der Tagung Gender Matters der Friedrich-Ebert-Stiftung ...
morgen dann in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Das vollständige Programm hier.