berlin.

Beim Blättern durch das aktuelle Magazin über Orte stellen sich mir die Nackenhaare auf. Ich blicke später in den grauen Himmel vor dem Fenster. Es ist Mitte November in Mitte und die Bäume tragen keine Blätter mehr. Und morgens wenn ich mit meinem Hund im Park unterwegs bin, trage ich schon die dicken Winterschuhe, während ich durch das vom Nebel genässte Gras stapfe. Ich habe sie mir Ende dieses Sommers gekauft, in Erwartung von Eis und Schnee. Noch ein wenig später schnürt sich mir leicht der Hals zu. Ich beherrsche mich nicht loszuheulen über dem Gedanken dass das jetzt erstmal alles so bleibt, für immer, so fühlt es sich an. Als würde nie wieder die Sonne scheinen in dieser beschissenen Stadt, die ich so liebe.

Update: Heute war ein wunderschön sonniger Tag. Und es wird auch erstmal so bleiben, so heißt es.



2 Kommentare

  1. Wiebke wrote:

    wie sehr Du mir da aus der Seele sprichst …

    • mahret kupka wrote:

      Ich glaube manchmal, dass man ein wenig masochistisch veranlagt sein muss, um in dieser Stadt glücklich zu sein. Ein gewisses Maß an Freude am Leiden muss schon vorhanden sein! Ich kann mir kaum vorstellen dauerhaft woanders zu leben.